Lieber Dalai Lama

Posted by anne | Oktober 24, 2018

Wenn jeder Einzelne mit seinem Können und seiner Leidenschaft die Welt ein bißchen besser machen würde, wäre ihr ein ganzes Stück geholfen…. Deswegen teile ich die vielen bewegende Geschichten von Menschen und Unternehmen, denen ich  ein Gesicht durch Bilder gebe. Die Geschichten motivieren vielleicht andere Menschen, an sich selbst zu glauben, dass sie etwas ändern können – in ihrem Umfeld und auf verschiedene Art und Weise.

Für mich ist der Dalai Lama der Inbegriff  der Weisheit. Ein Mensch, der alle guten Gedanken der Welt vereint. Derjenige, der über politischen, wirtschaftlichen und religiösen Interessen steht und eine weltweite Verbindung herstellen kann. Gerne würde ich als Einzelperson diesen weltumspannenden Gedanken im Kleinen umsetzen. Drum schreibe ich dem Dalai Lama einen Brief:

 

Lieber Dalai Lama,

Was mich bei einem Treffen mir Dir interessieren würde, sind zwei Sachen:

Zum einen wollte ich dich fragen, wie Du all dieser Verzweiflung, Haß, Krieg und Trauer in der Welt begegnest? An was denkst Du, wenn Du einfach Lachen musst? Ich mache oft die Augen zu, aus lauter Hilflosigkeit an der Missständen wie Krieg, Hass, Mißachtung und Umweltverschmutzung, zu zerbrechen. Ist die Lösung Aktion, Liebe, Verständnis?

Die zweite Sache, die mir am Herzen liegt, sind deine unterschiedlichen Aufgaben als Botschafter und Lösungsbringer. Ich würde Dir gerne helfen, deine Aufgaben und dein Lösungsgedanken zu den Missständen dieser Welt zu verbreiten und den Menschen ins Herz zu bringen. Klar ist, dass die Revolution die Welt zu „retten“ nicht nur „von oben“, das heißt von all den großen Denkern, Politikern, Wirtschaftskonzernen kommen kann. Also wahrscheinlich auch nicht durch dich allein. Die Rettung und Veränderung muss auch von unten, von uns,  getragen werden. Ich würde gerne mit Bildern die unterschiedlichen Perspektiven der Welt auf Dinge beleuchten, um so Verständnis und damit ein Miteinander anstatt Gegeneinander zu ermöglichen.

Wie z.B. fühlt sich ein Flüchtling hier bei uns – und wie fühlt sich eine ältere Dame, die Angst vor den „Schwarzen Menschen“ hat?

Wer ist die verhüllte Frau, die in der S-Bahn neben Dir sitzt? Welche Gemeinsamkeiten habt ihr?

Warum können große Konzerne nicht endlich plastikfreie Produktverpackungen anbieten? Wer steht hinter den Entscheidungen? Hätte er es als Familienvater nicht auch gerne anders?

 

Vielleicht könnten wir uns mal über sinnvolle Möglichkeiten und Ansätze unterhalten. Große Themen auf uns kleine Menschen runter brechen und Lösungen bieten. Eine Übersetzung von dem überfordernden und unvorstellbar GROSSEN auf das kleinste mögliche Mass. Lass mich dein Botschafter sein.

Namaste

Anne

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